Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs verlegt der Maler, Zeichner und Bildhauer Henri Matisse (1869-1954) seinen Lebensmittelpunkt von Paris an die französische Mittelmeerküste. Weit entfernt von der Hauptstadt und den Künstlerzirkeln seiner frühen Jahre entwickelt er in Nizza – inspiriert vom Licht des Südens und der mediterranen Vegetation – sein reifes Werk, in welchem sich das Streben nach Vereinfachung und Harmonie eindrucksvoll dokumentiert. Im Rollstuhl sitzend oder an das Bett gefesselt vollendet Henri Matisse hochbetagt und unbeirrt sein Lebenswerk und verwirklicht den an sich selbst gerichteten Anspruch, eine „Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit und der Ruhe“ zu schaffen. Werke von unvergleichlicher Schönheit entstehen…
Samstag, 13. Februar 2027, 16:00 Uhr, PFL, Peterstraße, Vortragssaal
Eintritt Nichtmitglieder: 8,00 €
Mitglieder: 5,00 €
Schüler, Studenten: frei
