Deutsch-Französische
Gesellschaft Oldenburg e.V.

Schatzmeister Hr. Michael Glagow
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26135 Oldenburg

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Oder:
persönlich beim «Jour fixe »
jeden letzten Mittwoch im Monat in der
Gaststätte „Les deux garçons“
Lange Straße 31
26122 Oldenburg

Es ist nicht notwendig, französisch sprechen zu können!

In Memoriam Prof. Ulrich Ackert

Am 1. Februar 2026 ist Ulrich Ackert verstorben.

„Uli“ – so war die übliche Anrede – leitete die Gesellschaft als Erster Vorsitzender ab 1990 bis 2002.

Mit einer kleinen Rückschau soll sein Engagement für die Anliegen der Deutsch-Französischen Gesellschaft gewürdigt werden.

Es waren intensive zwölf Jahre der Zusammenarbeit; Vorstand und Beirat bildeten ein tolles Team, mit vielen Höhen und einigen kleinen Tiefen! Wenn es allerdings doch einmal zu turbulent wurde, glättete „Uli“ die Wogen mit dem Satz „La Rue – Die Ruhe“.  Es war sein Standardsatz, der immer passte!

„1948 eine Gesellschaft zu gründen, die die Aussöhnung mit Frankreich zum Ziel hatte, war mutig.“ So zitierte die Nordwest-Zeitung Ulrich Ackert im Mai 1998.

Und genau das war ihm in seiner Tätigkeit ein großes Anliegen. So baute er auch die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Cholet im Rahmen seiner Möglichkeiten mit Nachdruck aus. Es entstanden manche Freundschaften, die bis heute Bestand haben.

Es können nicht alle Meriten aufgezählt werden, jedoch sollte eine Situation – enthalten in einem Dossier, das anlässlich seines Rückzugs zusammengestellt wurde – nicht unerwähnt bleiben.

Anlässlich eines Jahresabschlussessens im Theaterlaboratorium mit der Aufführung „Der kleine Prinz“ setzte sich „Uli“ nach der Vorstellung auf das auf der Bühne befindliche Krankenbett, in der einen Hand die Trikolore, in der anderen seinen Sprechzettel und redete völlig unverstellt als Frankophiler und nur begrenzt Frankophoner auf Deutsch und – wie immer – humorvoll!

Das zeichnete ihn aus: kein so Tun als ob. Auch hier galt natürlich die Devise: „La rue, die Ruhe“.

Der Vorstand der DFG und alle mit ihm Verbundenen danken Ulrich Ackert!

MERCI!

Text und Bild: Hanne Freisel